Präzision in Bewegung: Wie DXOMARK mit Hexapoden von PI die Bildqualität messbar macht

DXOMARK misst die Bildqualität unter realistischen Bedingungen und macht die Ergebnisse damit erstmals über verschiedene Geräte und Anwendungsfälle hinweg wirklich vergleichbar. Ermöglicht wird dies durch präzise Bewegungssimulationen von Physik Instrumente (PI), die im Labor den realen Einsatz originalgetreu nachbilden.
Heutige Kameras müssen unter den unterschiedlichsten Bedingungen zuverlässig funktionieren – bei schlechten Lichtverhältnissen, während der Bewegung oder in sicherheitskritischen Anwendungen wie Fahrerassistenzsystemen (ADAS). Gleichzeitig steigen die Erwartungen an die Bildqualität stetig. Genau hier kommt DXOMARK ins Spiel. Das Unternehmen entwickelt Testmethoden und komplette Laborlösungen, mit denen sich die Bild- und Videoqualität objektiv messen lässt. Diese Lösungen kombinieren Hardware, Software und strenge Testprotokolle und gewährleisten so, dass die Ergebnisse wiederholbar und unabhängig vom Bediener sind.
„Eine Messung ist nur so gut wie die Bedingungen, die man schafft. Wir arbeiten mit PI zusammen, weil wir mit deren Hexapoden reale Bewegungen mit der von unserer Methodik geforderten Wiederholbarkeit nachbilden können – und genau das macht unsere Bewertungen letztendlich für die Branche aussagekräftig“, erklärt Laurent Chanas, Leiter des Analyzer-Teams bei DXOMARK.
Die Herausforderung besteht aus zwei Aspekten. Kameras müssen unter identischen Bedingungen getestet werden, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, während die Bewegungsmuster des realen Einsatzes so originalgetreu wie möglich simuliert werden müssen – seien es die Mikrobewegungen einer menschlichen Hand oder die über das Fahrzeugchassis übertragenen Vibrationen. Um aussagekräftige Bewertungen zu erstellen, werden Tausende von Bildern aufgenommen und anhand von Kriterien wie Auflösung, Farbgenauigkeit, Belichtung und Leistungsfähigkeit der optischen Bildstabilisierung analysiert.
Um diese komplexen Anforderungen zu erfüllen, setzt DXOMARK auf Bewegungssysteme von PI. Hexapoden, insbesondere die Modelle H840 und H860, positionieren und bewegen Kameras mit hoher Genauigkeit in sechs Freiheitsgraden und ermöglichen so komplexe, realitätsnahe Bewegungsmuster. Dadurch lassen sich Testszenarien definieren, die sowohl realistisch als auch perfekt wiederholbar sind.
„Es ist entscheidend, dass wir eng mit dem Kunden zusammenarbeiten, um die Anforderungen vollständig zu verstehen und sie in eine präzise Bewegungslösung umzusetzen“, sagt Emmanuel Pascal, Leiter von PI France.
Dank dieser engen Zusammenarbeit werden die Systeme speziell auf die Laborabläufe von DXOMARK zugeschnitten und in bestehende Testumgebungen integriert. Selbst anspruchsvolle Bewegungsabläufe – von subtilen Stabilisierungsimpulsen bis hin zu hochdynamischen Schwingungsprofilen – lassen sich konsistent reproduzieren. Das Ergebnis ist ein neuer Standard für die Bewertung der Bildqualität: Messungen, die wiederholbar, objektiv und über Produkte und Testreihen hinweg direkt vergleichbar sind. Für Kamera- und Modulhersteller bedeutet dies den Zugang zu zuverlässigen Daten, die eine zielgerichtete Entwicklung und schnellere Iterationen ermöglichen. Für Endverbraucher und Einkäufer aus der Industrie bedeutet es Benchmarks, auf die sie sich verlassen können.